Ténéré: Afrikanischer Neuzugang in bio & fair

(05.06.2016) Hurra! Schon wieder ein Neuzugang mit Bio-Angebot am Markt: diesmal in Form des ‚Ténéré‘, einem Stand mit Afrika-Schwerpunkt. Die Markt-Forscherin hat das Essen bereits getestet und ist begeistert.
Das Geschäft befindet sich im ehemaligen Stand des ‚Backshop Pranja‘ und grenzt an den ‚Adamah‘. Houche in seinem TenereAlhousseini Ibra aus Niger (Spitzname: Houche) eröffnete letzte Woche das Ténéré. Der Name ist die französische Schreibweise des Tuareg-Wortes für ‚Wüste‘.

Das Ténéré ist Geschäft und Take-Away und hat circa acht Sitzplätze zum Essen und Kaffeetrinken. Alle Lebensmittel und Zutaten sind bio, fair und man achtet auf nachhaltige Herstellung. Houche kocht selbst und serviert täglich eine frische warme Hauptspeise nach afrikanischer Art. Ich testete bereits das Nigrische Reisfleisch mit Bio-Huhn und Salat: Es war wahnsinnig gut! Die Portionsgröße erfreute mein verfressenes Herz noch mehr: es war eine ordentliche Portion, die mich wirklichNigrisches Huhn mit Reis satt machte. Dazu gab es ein Erfrischungsgetränk der Marke ‚Baola‘, deren Basis Baobab (Affenbrotbaum) ist. Die vegane Bio-Limonade gibt es entweder pur oder mit verschiedenen Geschmacksrichtungen wie Mango oder Kirsche. Ganz überzeugt bin ich davon noch nicht. Ich denke, das kommt daher, weil sie für mich ungewohnt – weil wenig süß – schmeckt.

Alle Mahlzeiten gibt es zum Mitnehmen. In der Vitrine stehen weitere Köstlichkeiten wie selbst zubereiteter Tabouleh oder verschiedene Hummus-Arten (zum Beispiel mit Curry) – auch wunderbar!

Das kleine, feine Angebot im Regal besteht aus Reis, Hirse, Salz, Schokolade, Kaffee, Gewürze und Arganöl. Houche verkauft zudem Produkte von Voodoofood‚, einer ökologischen und nachhaltigen Marke, die die Esskultur des schwarzen Kontinents reflektieren möchte. Ob das Sortiment noch größer wird, bleibt abzuwarten. Vermutlich ist eine Ausweitung nicht einfach, wenn es afrikanisch u n d bio u n d fair sein soll.

Die Hauptspeise mit Salat und einer Baobab-Limonade kostet übrigens 10 Euro, ein  attraktiver Preis. Zum EinstandMuffins bekamen wir außerdem je einen Grieß-Küchlein geschenkt.

Alhousseini hat beruflich schon einiges ausprobiert. Er war seit seinem ersten Besuch im Jahr 1991 in Österreich abwechselnd hier und in Afrika tätig und arbeitete unter anderem in der Reisebranche sowie für den Biohof Adamah.

Das Konzept des Geschäfts ist eine schöne Idee und für mich eine weitere tolle Bereicherung für den Vorgartenmarkt. Ich finde es außerdem begrüßenswert, neben dem in Wien mittlerweile allgegenwärtigen asiatischen Essen – mit dem Mochi bald auch am Markt- die afrikanische Küche in unserem Grätzl stärker vertreten zu sehen!

Öffnungszeiten (Oktober 2016):
Montag 10:00 – 18:00
Dienstag bis Freitag, 09:00 – 18:00
Samstag 09:00 – 14:00
Zur Website

Die Marktforscherin hat nachgeforscht: Was bedeutet ‚Bio‘, warum sind Bio-Produkte meist teurer und welche Marken gibt’s in Österreich?

Houche hinter seiner Budl Lebensmittel im Tenere

4 Kommentare

  1. Ich habe dort gegessen und bin so begeistert wie die Marktforscherin. Eine tolle Bereicherung des Vorgartenmarktes! Erwähnenswert auch die guten Kaffeesorten, die Alhousseini anbietet und ganz außergewöhnlich gut sein glutenfreies Craft-Bier. Was die rezensentin nicht erwähnt hat, was mir aber besonders angenehm auffällt, ist die freundliche und humorvolle Art, mit der Alhousseini seinen Ladenführt und die Gäste bedient. Unbedingt empfehlenswert!

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