Das ist die Geschichte von ein paar glücklichen Hühnern, die im 14. Bezirk in Wien leben. Was das mit dem Vorgartenmarkt zu tun hat? Diese Hühner bekommen regelmäßig Gemüse- und Essensreste vom Markt.
Die Besitzerin dieser Hühner, Marlene, ist eine Mitarbeiterin in einem der Marktläden, der ‚Palette‚. Im Bioladen fallen beim Kochen Gemüsereste an bzw. bleibt manchmal Essen übrig, das auch Hühner mögen, z. B. Reis.

Marlene beschloss vor ca. 3 Jahren, sich die Hühner zuzulegen, damit immer frische Eier im Haus sind. Außerdem sind Hühner tolle ‚Restlverwerter‘ – womit sich der Kreis zum Vorgartenmarkt bzw. zur Palette schließt. Von Resten alleine können die Hühner allerdings nicht leben. Sie bekommen ergänzend Getreide und Legehennenfutter aus dem Lagerhaus.
Im Moment gibt es 3 Hühner: eine Grünleger-Henne (‚Esmiralda‘), ein Meranhuhn (‚Gundi‘) und eine klassische Legehenne (‚Fini‘). Normalerweise werden 6 bis 7 Hennen gehalten. Ein Marder hat heuer den Bestand jedoch kräftig dezimiert.
Marlenes Garten im 14. Bezirk ist groß und bietet ausreichend Platz für das Federvieh:
Die Hennen haben eine kleine Hütte mit Nestern und Stangen, auf denen sie schlafen. Meistens sind sie im eingezäunten Gehege zu finden, wo sich Sträucher, Steine, Bäume befinden und wo es einen großen Komposthaufen zum Scharren gibt. Ist jemand zuhause, werden sie auch aus dem Gehege gelassen, damit sie die Chance auf frisches Gras haben.
Das Gehege ist dazu da, sie vor anderen Tieren zu schützen – theoretisch, denn manchmal

ist der Marder eben doch flinker.
Die Hühner wurden auf einem Markt in Ybbs gekauft. Mittlerweile hält man das dritte Jahr Hühner und ist sehr zufrieden. Marlene und ihre Familie freuen sich jeden Tag auf’s Neue über die köstlichen Frühstückseier. Wobei es saisonale Schwankungen in der Anzahl der Eier gibt: Jetzt, wo die Tage kürzer werden, nimmt die Eierleg-Freude der Hennen ab.
[…] vermieden: z. B. geben Kartoffel- und Karottenschalen die Basis für eine Gemüsesuppe ab, weitere pflanzliche Abfälle bekommen die Hühner einer Mitarbeiterin, nicht verkauftes Brot geht an ein Sozialprojekt. Die Verpackungsmaterialien sind möglichst […]
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